Pressemitteilung Auszeichnung 100 Orte

Industrie 4.0: 28 Leuchtturmprojekte im Land für die Produktion der Zukunft ausgezeichnet

Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus: „Die prämierten Lösungen zeigen, dass Industrie, Mittelstand und Start-Ups in Baden-Württemberg auf bestem Weg in die digitalisierte Zukunft sind“

Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus hat am Mittwoch (6. Dezember) die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden 28 Unternehmen und Einrichtungen prämiert, die Digitalisierungslösungen erfolgreich im Betriebsalltag umgesetzt haben.

Einer der Preisträger ist die AGIMERO GmbH mit Sitz in Karlsruhe. Ausgezeichnet wurde die Versorgungs- und Einkaufsmethode „Q|wiki“.
Anerkannt wurde die Einfachheit für den Menschen und die digitalisierte Abwicklung im Hintergrund. Bei Bedarf löst der Mensch mittels der Q|wiki-Karte eine Bestellung (Impuls) aus, welche dann vollautomatisch abgewickelt wird (Aktion). So kann der Einkauf als Prozess-Moderator agieren und alle gewünschten Prozesse einfach, smart und visualisiert designen.

Typische Einsatzgebiete sind das elektronische Kanban für Befestigungstechnik, Normalien, Instandhaltungsmaterialien, Packstoffe wie Kartonagen, darüber hinaus aber auch für die Bestandsverwaltung in der Instandhaltung, dem Handel, der Ressourcenplanung in der Produktion und Testlabor sowie die einfache Nachbestellung von Büro- und Geschäftsausstattung nach der Lean-Office-Methode. Q|wiki kommt überall dort zu Einsatz, wo ein Prozess für den Menschen einfach und visualisiert sein soll.

„Industrie, Mittelstand und Startups in Baden-Württemberg sind auf bestem Weg in die digitalisierte Zukunft, wie die heute prämierten Projekte eindrucksvoll zeigen. Mit der Preisverleihung wollen wir anfassbare Lösungen aus dem Land, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter machen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen wollen wir damit motivieren, die realen Chancen durch Industrie 4.0 aktiv anzugehen“, sagte die Ministerialdirigent bei der Verleihung im Alten Schloss in Stuttgart.

Mit dem Wettbewerb sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. Die prämierten Projekte deckten eine große Bandbreite von Branchen und Technologien ab und zeigten, „dass Industrie 4.0 nicht nur spezielle Branchen wie Maschinenbau oder Automobilindustrie, sondern die gesamte industrielle Wertschöpfung betrifft“, so Günther Leßnerkraus.

Über die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk, deren Koordinierungsstelle beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelt ist. Primäres Ziel ist es, Digitalisierung in die Breite des industriellen Mittelstands zu tragen.
Als Allianz von Partnern aus Wirtschaft, Forschung, Kammern, Verbänden und Sozialpartnern bündelt das Netzwerk sämtliche Kompetenzen aus Produktions- sowie Informations- und Kommunikationstechnik und bietet verschiedene Informations-, Beratungs, und Matchingformate für den Mittelstand an.
Als Sprecher stehen der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein (Aufsichtsrat der Wittenstein SE) und Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl (Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Produktions- und Automatisierungstechnik) vor.

Informationen online: www.i40-bw.de

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